🔵 Unabhängige Wählergemeinschaft lehnt Haushalt 2025/2026 ab – ein Dokument struktureller Sprachlosigkeit

Am 10. Juli haben fünf von sechs Fraktionen im Gemeinderat Wachtberg den Doppelhaushalt 2025/2026 abgelehnt – auch wir als UWG.
Warum? Weil es hier nicht nur um Zahlen geht – sondern um Respekt vor dem Ehrenamt, um Planungstreue und um die Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.

📌 Haushalt eingebracht am 8. Mai – später als je zuvor.
Ein Doppelhaushalt sollte eigentlich mehr Planungssicherheit schaffen. Doch die Verwaltung hat die Zeit nicht genutzt. Keine Fraktion wurde im Vorfeld eingebunden. Die Beratungszeit: unter vier Wochen für über 650 Seiten. Das reicht nicht für seriöse Kontrolle.

📌 Ausschüsse im Ausnahmezustand.
Unbearbeitete Copy & Paste-Vorlagen, verschobene Produktgruppen, fehlende Unterlagen. Die Aussage der Kämmerin im HFA: „Das hat mir niemand gesagt.“ So kann man keinen 50-Millionen-Euro-Haushalt beraten.

📌 Realitätsferne Planung – seit Jahren.
Die Ergebnisse der Jahre 2021–2023 lagen rund 9 Millionen Euro über den Planwerten.
Trotzdem wurden 2022 auf dieser Grundlage Steuern erhöht.
Was stimmt denn nun – brauchen wir wirklich mehr Geld, oder war die Planung wieder zu pessimistisch?

📌 Steuererhöhung verschoben – auf 2027.
Im letzten Haushalt war sie noch für 2026 vorgesehen. Jetzt wird sie trotz prognostizierten Defiziten von –2,8 Mio. € (2025) und –4,6 Mio. € (2026) erneut vertagt.
Zahlen, Rücklagen, Planannahmen – alles passt nicht zusammen.

📌 Offener Druck statt ehrlicher Debatte.
Die Kämmerin machte den Rat für mögliche Projektstopps verantwortlich – statt auf die Kritik einzugehen.
Im Haupt- und Finanzausschuss wurde sogar ein Gespräch angeboten, um bis zur Ratssitzung noch eine Lösung zu finden. Doch Verwaltung und Ausschussvorsitz blieben stumm – dieser Versuch wurde überhört.

🛠️ Wir bleiben trotzdem gesprächsbereit.
Auch in der Sommerpause – für eine überarbeitete Vorlage mit Substanz, Transparenz und Respekt gegenüber dem Rat.
Ein Vorschlag liegt längst auf dem Tisch: Mit unserem Antrag zur digitalen Haushaltssteuerung wollen wir Plan- und Ist-Zahlen maschinenlesbar und verständlich machen.
So schaffen wir echte Nachvollziehbarkeit – für Rat, Verwaltung und Bürgerschaft.

🗣️ Bernd Wollin (UWG):
„Dieser Haushalt ist ein Dokument struktureller Sprachlosigkeit.
Er schweigt dort, wo Führung gefragt wäre – zu Risiken, zu Verantwortung, zu Ehrlichkeit.“

📍 Wachtberg braucht Ratsmitglieder, die klar bleiben – und eine Verwaltung, die zuhört. Dafür stehen wir

Mehr Miteinander
Mehr Verantwortung
Mehr Zukunft

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